Update IFK - Pressemitteilung

Kinder, Lehrer und Eltern kämpfen gemeinsam für den Erhalt der IFK. Wir wollen die Zukunft der Internationalen Friedensschule gemeinsam langfristig sichern.


Am 14. Februar 2017 teilte die Amand GmbH & Co in einer Pressemitteilung mit, dass sie ihre finanzielle Unterstützung und gesellschaftliche Beteiligung an der Internationalen Friedensschule Köln (IFK) zum Ende des Schuljahrs 2017/2018 einstellen will. Die Stadt Köln hatte ihr Interesse bekundet, die Gebäude der IFK ab 2018 anzumieten, um darin ein städtisches Gymnasium einzurichten. Mehr als 600 Schüle aus 45 Nationen, deren Eltern, über 100 Lehrer und das Schulpersonal der Internationalen Friedensschule Köln (IFK) setzen sich gemeinsam für den Erhalt ihrer Schule ein, die mit ihrem einzigartigen Konzept für viele Familien, aber auch für die Kölner Wirtschaft unverzichtbar ist. Inzwischen sieht es danach aus, dass ihr Engagement sich auszahlt.

Die Entscheidung der Amand Gruppe, ihre finanzielle Unterstützung der IFK nur noch bis zum Ende des Schuljahres 2017/2018 fortzuführen, bedeutet nicht, dass der Schulbetrieb zu diesem Zeitpunkt eingestellt wird. Ein von Eltern geführtes Wirtschaftsgremium, ein Schulgremium, das Steering Committee des PTA und Elternvertreter im DIF Vorstand haben mit Unterstützung der Lehrer und engagierter Eltern in den letzten Tagen Gespräche mit der Amand Gruppe über die Zukunftsperspektiven der Schule begonnen. Mehrere Investorengruppen haben bereits ihr Interesse bekundet, in ein sinnvolles Konzept zum Erhalt und zur langfristigen Sicherung des Schulbetriebs zu investieren.

Mit überwältigender Klarheit haben Schulleiter und –Lehrer ein Bekenntnis abgegeben, sich aktiv und engagiert neuen Perspektiven für die Schule zu widmen. Wenngleich dies Anpassungen von allen Seiten erfordern wird, steht außer Frage, dass alle an diesen Bemühungen aktiv Beteiligten das gleiche Ziel haben: die Fortführung und Verbesserung der drei Schulteile als gemeinsame IFK/CIS und deren erfolgreiches Wachstum. Bis zum Monatsende sollen alle Verhandlungen abgeschlossen sein, damit ab März ein Investorenkonsortium ausgewählt ist dass der Schule eine langfristige finanzielle Sicherheit gibt.

Für den Erhalt der IFK mit ihrem einzigartigen Konzept in der Kölner Bildungslandschaft sprechen überzeugende Argumente. Das Bildungsangebot einer Stadt prägt die Entscheidung, ob ein Elternteil einer Familie irgendwo auf der Welt ein Jobangebot annimmt oder nicht. Auf dem zunehmend internationalen Arbeitsmarkt ist das als Standortfaktor für eine Region nicht zu unterschätzen. Fachkräfte aus aller Welt tragen durch ihre Expertise erheblich zum Wirtschaftswachstum bei. Investitionsentscheidungen internationaler Unternehmen werden auch nach dem vorhandenen Bildungsangebot für fremdsprachige Mitarbeiter entschieden. Für den Standort Köln ist es daher essenziell, solchen Unternehmen und ihren Fachkräften aus dem Ausland ein vielfältiges Schulangebot mit internationalem Abschluss zu bieten. Unverzichtbar ist deshalb auch eine internationale Schule, die nach einem weltweiten Curriculum arbeitet und Kindern den Schulwechsel weltweit ohne Probleme ermöglicht. Die IFK bietet als einzige Schule in der Region neben einem mehrsprachigen bilingualen Gymnasium eine durchgängige Ausrichtung an den Programmen des PYP und des International Baccalaureate. International ausgerichtete Firmen und Familien sollten demnach auch in Zukunft auf die IFK zählen können, damit sie die Stadt Köln neben anderen großen Städten in Deutschland und NRW als Standort mit international ausgerichteter Infrastruktur favorisieren.

Der Campus der IFK beherbergt drei Schulformen: eine bilinguale Grundschule nach dem PYP-Programm, ein bilinguales deutsch-englisches Gymnasium mit dennoch breitem Fremdsprachenangebot und die CIS mit der Möglichkeit, sowohl das IGCSE als auch den IB als Abschlüsse zu bestehen. Integration und Kooperation über alle Altersstufen und Leistungsniveaus hinweg kennzeichnen die Schulen. Als anerkannte Ersatzschulen entlasten die bilinguale Grundschule und das Gymnasium mit insgesamt mehr als 600 Schülern das städtische Schulsystem.

Die Grundschule der IFK ist ebenfalls als IB World School anerkannt. Der Unterricht wird nach den Vorgaben des weltweit angewandten PYP-Curriculums (Primary Years Programme) durchgeführt. Die Lernziele des Nordrhein-Westfälischen Lehrplans sind dennoch in das Curriculum integriert. Dies bietet allen Familien die Möglichkeit, ohne Probleme in jeder Metropole weltweit eine Schule mit gleichem Curriculum zu finden oder auch an eine deutsche, öffentliche Schule zu wechseln.

Der große Vorteil des PYP liegt im fächerübergreifenden Lernen, das nach modernen pädagogischen Konzepten auch auf Projektarbeit fusst. Zu jeder Zeit sind alle Unterrichtsfächer unter einem Thema zusammengefasst. Somit bildet das Programm die Lebenswirklichkeit im Unterricht ab. Das schult das Verständnis sozialer, ökonomischer, politischer und technischer Zusammenhänge ebenso wie das Denken in übergreifenden Strukturen. Zudem ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Stärken herauszubilden und weiter zu entwickeln.

Neben bilingual englischem Unterricht bietet das Gymnasium intensiven Kontakt mit der englischen Sprache durch gemeinsame Unterrichtseinheiten mit den Schülern der International School. Spanisch wird als 2. Fremdsprache schon ab der Grundschule angeboten und ab der fünften Klasse weitergeführt. Sprachzertifikate erleichtern den Zugang zum Studium im Ausland. Durch die kleinen Klassen (derzeit max. 15 Schüler pro Klasse in der Sek I.) und das engmaschige Tutorensystem erreichen auch jene Kinder sehr gute Erfolge, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, oder die mit dem Lernen in großen Klassen Probleme haben.

Die Schule wird von einem Förderverein der Eltern unterstützt. Durch Erlass oder Minderung der Beiträge zum Förderverein wird auch Familien mit geringeren Einkommen ermöglicht, das Schulangebot wahrzunehmen, so dass es sich trotz des hohen pädagogischen Anspruchs nicht um eine reine Privatschule handelt. Schüler, Eltern, Leitung und Lehrer stehen einschränkungslos zu dem Schulkonzept, das auf Internationalität, Interreligiösität und Inklusion beruht. Das einzigartige, von Pädagogen und Entwicklungspsychologen entwickelte Konzept hat die IFK zu einer Schule gemacht, an der Mehrsprachigkeit gelebt wird und an der die individuelle Entwicklung der Schüler im Vordergrund steht. Seit der Schulgründung in 2007 wurde der Campus Schritt für Schritt weiter ausgebaut, immer mit dem Ziel, dieses Konzept in idealer Weise zu unterstützen. Im Jahr 2016 konnten die ersten Abiturienten und IB-Diplomanden mit exzellenten Ergebnissen ihren Abschluss an der IFK machen. Und schon jetzt hat sich die Schule bis weit über die Grenzen Kölns hinaus einen Namen gemacht der die Zukunftsfähigkeit des Lehrkonzepts unterstreicht.

Weitere Informationen/ Pressekontakt

presse@ptakoeln.de

AKTUELLES

Nachrichten aus Köln  für Kinder:

www.duda.news

Unsere Partner

Besuchen sie uns auch auf

         Facebook