Widdersdorfer äussern Kritik an Neubauvorhaben

Die Kath. Gemeinde St. Jakobus will „Unter Gottes Gnaden 80“ Neubaugebiet erschließen. Sie hat dazu dem Investor Evohaus für ein Bauvorhaben ein Erbbaurecht übertragen. 70 Eigentumswohnungen und eine Kindertagesstätte sollen in sieben Gebäuden entstehen, die unterschiedlich hoch sein werden. An der Seite des Grundstücks, die an die Straße Zum Dammfelde grenzt, sind laut Investor Bauten mit vier bis fünf Stockwerken geplant. In anderen Bereichen wird es eine zweigeschossige Bebauung mit Dachgeschoss oder einem Staffelgeschoss geben. Unter dem Neubau soll eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen entstehen.Der Verkaufspreis soll bei etwa 3900 Euro pro Quadratmeter liegen. Dazu kommt ein monatlicher Erbpachtzins, der von der Größe der Wohnung abhängig ist. Kritik gibt es hinsichtlich des teuren Verkaufspreises, der Dichte und Höhe der Bebauung und wegen Verstärkung der Hochwassergefahr durch die Tiefgarage. Kernpunkt der Kritik ist die Dichte der Bebauung. Anwohner haben 172 Unterschriften gesammelt, die sich gegen das Projekt aussprechen und schriftlich Widerspruch beim Stadtplanungsamt eingereicht. Der Kirchenvorstand von St. Jaobus bestreitet dies. Erwirtschafteten von Einnahmen stünde für die Gemeinde nicht im Vordergrund, sondern die Minderung der Wohnungsnot in Köln. Investor Evohaus kann die Kritik der Nachbarn so nicht nachvollziehen, die Dichte der Bebauung bewegt sich innerhalb des rechtlichen Rahmens. Auch die Gefahr einer Überschwemmung, weil Regenwasser auf dem Areal nicht mehr versickern kann, sieht Evohaus nicht.

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